Die Flucht der Trakehner

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  • Das Schicksal der Trakehner in einem mitreißenden historischen Roman.
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Alter
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Abmessung (LxBxH)
215 x 137 x 28 mm
EAN / ISBN
978-3-440-15943-9
Art Nr.
15943
Autoren
Sibylle Luise Binder
Seitenzahl
304
Produktart
Paperback
Erscheinungstag
15.08.2019
Trakehnen im Sommer 1943. Auf dem berühmten Gestüt trifft man Vorbereitungen für die Flucht. Jesco von Esten, gerade schwer verletzt aus dem Krieg zurückgekehrt, soll eine 50-köpfige Trakehner Stutenherde nach Westen bringen. Auf dem Rücken seines Hengstes Preußenlied führt er seinen Treck bei eisiger Kälte über das gefrorene Frische Haff…

Hochspannend und gespickt mit historischen Fakten schildert Sibylle Luise Binder die legendäre Flucht der Trakehner, auf der Pferde und Menschen sich gegenseitig das Leben retteten und zu einer Einheit wurden.

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Dramatische Flucht übers gefrorene Haff
Der junge Jesco kehrt verwundet aus dem Krieg zurück in seine Heimat Ostpreußen. Da er einen Arm verloren hat, wird er vom Dienst an der Front freigestellt und kommt als neuer Leiter auf das Vorwerk Barjohrgallen des Gestütes Trakehnen. Seine Frau Sophie übernimmt die Leitung eines benachbarten Gutes. Im Winter 1944 kommen die Russen immer näher, und schnell ist der Entschluss gefasst, dass jeder mit einem Treck nach Westen fliehen soll. So macht sich also Sophie mit Arbeitern und Bewohnern des Gutes auf den Weg. Gleichzeitig startet Jesco mit einigen Helfern und 300 Trakehnern. Da eine Reise durch Polen nicht möglich ist, bleibt nur der Weg über das gefrorene Haff. Ein Angriff von Tieffliegern fordert am Heiligabend einen hohen Tribut. Schwer geschwächt und mit hohen Verlusten an Menschen und Trakehnern erreichen beide schließlich unabhängig voneinander den Westen. Auch wenn die Personen und die näher beschriebenen Pferde nur fiktiv sind, haben sie dennoch einen realen Hintergrund. Die dramatische Rettungsaktion für die Trakehner Pferde hat tatsächlich stattgefunden. Leider gab es auch die dramatischen Verluste. Die Autorin hat hier eine erschütternde aber dennoch tolle Geschichte geschrieben, die sehr gut historisch recherchiert ist, und den Leser mitfiebern lässt. Die detaillierten Beschreibungen lassen einen beinahe das Gefühl haben, man könne die Kälte spüren. Auch die Personen sind sehr gut dargestellt. Zu Beginn des Buches werden die Hauptfiguren eingeführt, so dass man eine sehr genaue Vorstellung von ihnen hat, und sie gerne auf ihrem Weg begleiten möchte. Da es hier um viel Pferdewissen geht, fand ich die Fußnoten sehr schön. So kann sich auch ein Leser, der den Umgang mit Pferden nicht gewohnt ist, eine Vorstellung machen, wovon gerade geredet/geschrieben wird. So wird das Buch nicht nur für Pferdeleute interessant. Wer sich für die Geschichte der Trakehner interessiert, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.
Flucht
Das Jahr 1944 geht dem Ende zu. In Ostpreußen macht sich das Ehepaar Jesco und Sophie von Esten bereit zur Flucht in den Westen. Sophie, die erst vor kurzem die Leitung eines benachbarten Gutes übernommen hat und Jesco, der im Krieg einen Arm verloren hat und nun das Vorwerk Bajohrgallen vom Gestüt Trakehnen leitet. Besonders die großen Stuten-herde in Sicherheit zu bringen ist in diesem Winter ein wahnwitziges Unterfangen. Sehr gut sind die Gegebenheiten in Ostpreußen dargestellt und der Einfluss des Krieges, der Naziherrschaft dargestellt. Auch Jescos Zeit in Trakehnen wird beschrieben, die Arbeit mit den Pferden. Aber dann die Flucht, die Front kommt immer näher und es bleibt dann nur noch der Weg über das Haff. Es ein sehr kalter Winter und die ganzen Umstände, Angriffe von Tieffliegern fordern ihren Tribut. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Die Hauptcharaktere, Jesco und Sophie, die anpa-ckend und sympathisch sind. Die schlimmen Zustände und Entbehrungen während der Flucht. Die Pferde, das Zusammensein mit ihnen sind bei mir eindrucksvoll angekommen, manches sehr intensiv. Gerne hätte ich noch mehr gelesen, wie von der Zeit nach dem Krieg und dem Aufbau einer neuen Existenz mit den Pferden. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Die Geschehnisse wurden gut dargestellt.
Eine eiskalte Reise
Im eiskalten Winter 1944 Nacht sich der junge Jesco auf den schwierigen Weg von Ostpreußen in den Westen. Bei ihm sind 300 Trakehner die er unbedingt retten will und andere Flüchtlinge. Gleichzeitig begibt sich auch seine Frau Sophie mit einem Treck auf die Flucht vor der russischen Armee. In dem Buch wird zum einen die Geschichte von Sophie und Jesco erzählt, zum Anderen geht es um die wunderschönen Tiere aus Ostpreußen. Einen großen Teil nimmt natürlich die Geschichte der Flucht ein. Sehr anschaulich und auch emotional erzählt die Autorin von dem schweren Weg den alle auf sich nehmen. Aber es ist eben auch die Geschichte von Menschen und Tieren die nur eines wollen..Überleben. Ein Buch nicht nur für Pferdefreunde
Ein wunderbares Buch!
Nachdem ich mich für das Thema Ostpreußen und die Geschichte der Trakehner sehr interessiere, war ich gespannt, wie Sibylle Luise Binder, die ich als Sachbuch-, Krimi- und Jugendbuch-Autorin sehr schätze, an dieses historische Thema in Romanform herangehen würde. Ich bin absolut begeistert, wie sie bestens recherchierte geschichtliche Tatsachen mit der fiktiven Geschichte um Jesco und Sophie in Einklang bringt. In unglaublich lebendiger und packender Erzählweise wird man mitten ins Geschehen hineingezogen, lebt und leidet mit den Protagonisten und den edlen Pferden. Es ist mir tatsächlich passiert, dass ich zu frieren begonnen habe und nur in zwei Decken gehüllt weiterlesen konnte. Ebenso meinte ich,"Prusso"zu fühlen, wie er mir sanft seinen warmen Atem in den Nacken bläst. Ich bin sonst nicht sehr "anfällig" oder übertrieben empfindsam, aber dieses Buch ist so besonders und so besonders intensiv, dass es solche starken Eindrücke bei mir hinterlassen hat. Nachdem ich das Werk fast in einem Rutsch gelesen habe, weil ich es vor Spannung einfach nicht aus der Hand legen konnte, werde ich es nun noch einmal lesen, um diesmal auch anhand der Karten im Buch, mit den Trecks mitzuziehen und mich noch mehr auf die vielen historischen Details zu konzentrieren. Eines weiß ich allerdings jetzt schon: Ich möchte gerne wissen, wie es weitergegangen ist. Es wäre zu schön, wenn sich Sibylle L. Binder und der Verlag zu einer Fortsetzung entschließen würden. Ob ich darauf wohl hoffen darf? In jedem Fall kann ich das vorliegende Buch nur wärmstens weiterempfehlen. Es eignet sich auch ganz wunderbar als Weihnachtsgeschenk. Ich werde es auf jeden Fall einige Male verschenken und bin somit mühevoller Geschenkesuche an die Leseratten im Familien- und Freundeskreis enthoben. Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für das vorliegende Werk und bitte denken Sie doch über eine Fortsetzung nach. Das wäre zu schön!

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