Vogelstimmen hören und bestimmen

Kuckuck Naturerlebnis

In freier Natur kommen Frühaufsteher in den Genuss eines ganz besonderen musikalischen Vergnügens: Zwitschernd, flötend und trällernd stimmen die Sopranisten und Tenöre des Waldes nach dem festen Spielplan des Waldorchesters pünktlich das tägliche Vogelkonzert an. Musik liegt in der Luft. Kein Piepmatz verpasst seinen Einsatz – obwohl nicht einmal der Buchfink die Uhr lesen kann. Die gefiederten Musikanten orientieren sich dabei an der Sonne. So beginnt z. B. die Blaumeise 45 Minuten vor Sonnenaufgang mit ihrem fröhlichen Gezwitscher: zwei bis drei hohen Tönen folgt ein langes „Zerrrrrr“.

Wer nicht ganz so früh aufstehen möchte, kann mit den klangvollen Produkten von 
KOSMOS den Vogelstimmen zu Hause lauschen – und das mit der ganzen Familie.

Im Frühling und Sommer sollten Sie schon vor Sonnenaufgang wach sein, denn auch die Vögel sind es. Eine Stunde, bevor die Sonne aufgeht, können Sie der Stille der Nacht lauschen oder Sie haben das Glück, im Frühjahr ein Nachtigallen-Männchen zu hören.

Eine Stunde vor Sonnenaufgang beginnt die Amsel ihren Gesang, zunächst allein. Nach etwa fünf Minuten stimmt der Zaunkönig in das Gartenkonzert ein und etwa 45 Minuten vor Sonnenaufgang beginnt auch die Blaumeise mit ihrem Gesang.

Wie die Vögel es schaffen, täglich zur gleichen Zeit vor Sonnenaufgang zu singen? Sie orientieren sich an der Helle der Morgendämmerung und wissen damit genau, wann ihr Einsatz ist.

Der Waldkauz

Dieser Vogel ist wohl nicht für seinen Gesang bekannt, aber auch der Waldkauz "singt". Insbesondere der Gesang des Männchens ist bekannt, sein langgezogenes "Huh-Huhuhu-Huuuh" und "Wuwuwuwu", ein Triller. Beide Gesänge gehören zur Balz und sind von Waldkauz zu Waldkauz verschieden. Die Gesänge unterscheiden sich so stark, dass Sie mit ein wenig Übung den Gesang einzelner Waldkäuze erkennen können. Das Waldkauz-Weibchen beschränkt sich meist auf ein rauhes "Kuwitt", das gelegentlich auch vom Waldkauz-Mann benutzt wird.

Das Schnabelklappern oder -klackern (fachsprachlich "Schnabelknappen") findet sich sowohl bei Männchen als auch Weibchen. Es gehört nicht zur Balz sondern ist ein Ausdruck aggressiver Erregung.

Der freundliche Gesichtsausdruck, die eulentypischen Knopfaugen und der markante Gesichtsschleier machen den Höhlenbewohner für Vogelfreunde insgesamt zu einem der beliebtesten Waldvögel, solange er kein Schnabelknappen hören lässt.

Ein camouflage-artiges, rindenfarbenes Gefieder garantiert dem reviertreuen Vogel beste Tarnung in den bevorzugten Misch- und Laubwäldern 
sowie bei der lautlosen Jagd nach seiner Leibspeise Mäuse.

Der bis zu 600 g schwere Waldvogel, der zu den großen Vertretern der Kauzarten zählt, verfügt über eine herausragende Sehleistung – auch in dunkler Nacht.

 

 

 

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