Joana Kelén – Interview

Joana Kelén ist ein echtes Münchner Kindl. 1989 in der bayerischen Landeshauptstadt geboren, hegte sie in frühen Lebensjahren den Wunsch, Tierärztin zu werden, doch die Kunst hat gesiegt und ihr Talent hat ihr den Weg bereitet. Neben ihrer Tätigkeit in der elterlichen Kommunikationsagentur arbeitet Joana Kelén als freie Grafikerin für zahlreiche Unternehmen. Joana Kelén studierte an der Hochschule Augsburg sowie in der Schweiz und hat einen Abschluss als Kommunikationsdesignerin M.A.

Ihr zweites Zuhause sieht sie in ihrer Lieblingsstadt Stockholm, geprägt durch ihren aus Schweden stammenden Vater. Die Bewunderung für Skandinavisches spiegelt sich in ihren Arbeiten.

Top 10 der Bienennahrung für Gartenbesitzer

  1. Apfel (Malus domestica)
  2. Himbeere (Rubus idaeus)
  3. Kirsche (Prunus spec.)
  4. Linde (Tilia spec.)
  5. Weide (Salix spec.)
  6. Löwenzahn (Taraxacum sectia ruderal)
  7. Klee (Trifolium spec.)
  8. Bienenfreund (Phacelia tanacetifolia)
  9. Sonnenblume (Helianthus spec.)
  10. Kugeldistel (Echinops ritro)

Tod einer Königin

Joana Kelén erzählt von Majas Geburt, begibt sich auf eine honigsüße Weltreise und beschreibt den Wettflug gegen die Zeit. Am Ende steht „Goodbye Maja!“ und die Frage: Warum sterben Bienen wie die Fliegen?

Ein wunderbares Buch mit modernen Illustrationen für alle Naturfreunde und Imker-Einsteiger, das dem Leser die Welt der Bienen und die Bedrohung des Bienenvolkes auf eine zeitgemäße Art vermittelt.

Wie entstand die Idee, Ihre Bachelorarbeit der Öffentlichkeit zugänglich machen zu wollen?

Ich habe bewusst ein Thema für die Bachelorarbeit gewählt, das gesellschaftlich relevant ist. Also hatte ich eine mögliche Veröffentlichung bereits im Hinterkopf. Von vielen Menschen darin bestärkt, die Arbeit zunächst als Magazin produzieren zu lassen, ist die Idee der Finanzierung über ein Crowdfunding entstanden. Das stellte für mich das geringste Risiko dar – und es hat geklappt. Ich bekam sehr viel positives Feedback.

Wenn Sie heute ein Druckexemplar in die Hand nehmen, welches Gefühl löst es in Ihnen aus?

Ich freu mich drüber und bin auch ein bisschen stolz.

Genauso natürlich wie sie auftritt, so selbstverständlich übersetzte sie das Thema „Bienensterben“ ihrer Bachelorarbeit in ein von ihr eindrucksvoll gestaltetes Magazin – und teilt es so mit uns allen. Bienen und Blumen sind ein seit Jahrmillionen erfolgreiches Team. Diese Symbiose wurde von Joana Kelén zielgerichtet interpretiert: Fleißig wie eine Biene sammelte sie das Geld für den Druck, indem sie ein Crowdfunding startete und Unterstützung mobiliserte. Schon die ersten Exemplare fanden reißenden Absatz und regen Anklang.

Das Potential und Talent wurde durch den KOSMOS-Verlag früh erkannt und mit einer Veröffentlichung gefördert: Im Februar erschien das erweiterte Magazin in Buchform. Joana Kelén verkörpert eine neue Generation, die spontan handelnd mit gutem Beispiel vorangeht.

Interview

Gutes Informationsdesign will veranschaulichen, Komplexität reduzieren und verständlich machen. Ist das eine Herausforderung für Sie und erkennen Sie darin sogar Verantwortung?

Absolut. Gerade bei dem Thema Bienensterben muss man sehr sensibel sein, weil es verschiedene Ansichten gibt. Als Grafiker muss man bemüht sein, selbst ein möglichst neutrales Bild zu gewinnen, um keine Tendenzen zu verstärken.

Welche Seite prägt Ihre Persönlichkeit vorrangig? Die Liebe zu gutem Design oder das Transparentmachen von Problemen unserer Zeit?

Es ist schwierig, mich auf einer Seite einzuordnen, denn ich finde gerade die Kombination interessant. Für mich ist es faszinierend, über Informationsgestaltung in verschiedene Bereiche einzutauchen und diese dann vermitteln zu dürfen. Unter anderem habe ich mich mit der Problematik der Plastikverwendung beschäftigt und die Vor- und Nachteile beleuchtet. Relevante Themen, die aktuell sind und die Gesellschaft interessieren, bearbeite ich am liebsten. Ich möchte etwas bewegen und ein neues Bewusstsein schaffen.

Haben Sie Vorbilder?

Ja, mein Vater hat mich sehr inspiriert, weil er ebenfalls ein eigenes Buchprojekt gestartet hat. Er hat beeindruckenden Drive, geht die Dinge an und gibt nicht schnell auf. Von ihm habe ich gelernt, mich nicht verunsichern zu lassen.

Sie haben dem Thema Bienensterben Ihre Bachelorarbeit gewidmet. Haben Sie während der Arbeit jemals an der Wahl des Themas gezweifelt?

Nein! Daran hab ich nie gezweifelt. Ich habe das Thema wirklich geliebt! Der Film „More than Honey“ hat mir die Augen für die Problematik des Bienensterbens geöffnet. Bereits während ich den Film gesehen habe, entstanden grafische Umsetzungsmöglichkeiten in meinem Kopf. Ich hab mich wild entschlossen damit beschäftigt, und je mehr ich darüber erfahren habe, desto spannender fand ich es. Ich wusste vorher nichts Wesentliches über Bienen und so gab es viel für mich zu entdecken. Kürzlich habe ich mein Buch, das inzwischen über den KOSMOS-Verlag verlegt wird, um einige Seiten erweitert. Ich finde das Thema nach wie vor wahnsinnig spannend.

Wenn Sie heute ein Druckexemplar in die Hand nehmen, welches Gefühl löst es in Ihnen aus?

Ich freu mich drüber und bin auch ein bisschen stolz.

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