Räuchern ist wie — duschen für die Sinne

Es ist eine überwältigende Komposition feinster Wohlgerüche, die einen beim Betreten der Lagerräume in der Räuchermanufaktur LAB.DANUM willkommen heißt. Man möchte darin baden, eintauchen in die Fülle verschiedener Düfte, die unmittelbar ihr Aroma- und Wirkungsspektrum zeigen: erhellend, klärend, fein, temperamentvoll, von würzig bis vanillig süß. „Ja, diese wohltuenden Düfte stillen ein großes Bedürfnis unserer schnelllebigen Zeit,“ strahlt die Entspannung selbst: Christine Fuchs.

Räuchern kann man das ganze Jahr über – die traditionelle Zeit des Räucherns sind aber die Raunächte, also zwischen Weihnachten und dem 6. Januar. Diese 12 mystischen Winternächte nutzten die Menschen seit jeher dazu, mit antiseptischem und antiviralem Räuchergut, wie z.B. Fichtenharz, zu desinfizieren und das Immunsystem zu entlasten sowie sich seelisch zu reinigen.

Rauch reinigt auch die Räume: Jeder von uns hat beim Betreten eines Raumes schon einmal das Gefühl wahrgenommen: Hier herrscht dicke Luft. „Räume speichern Emotionen wie Streit und Ärger und sollten deshalb regelmäßig Rauchreinigungen erfahren“, so die Räucherfrau. „Alle Mitglieder einer Familie bringen täglich einen Mix aus Emotionen und Gedanken mit nach Hause. Rauch klärt die Raumatmosphäre wieder – man fühlt sich unbelastet und wohl. Salbei eignet sich hierfür hervorragend.“

Gerade weil wir uns Düften nicht entziehen können, ist es umso wichtiger, uns nur mit hochwertigen Duftstoffen zu umgeben: Qualitatives Räucherwerk sollte natürlichen Ursprungs, weder parfümiert noch gefärbt sein. Unser limbisches System könnte die „Sprache“ dieser künstlichen Düfte gar nicht übersetzen, die oftmals Unverträglichkeiten auslösen. „Dadurch verlieren wir letztlich auch den Kontakt zu dem natürlichen Netzwerk der Natur und führen uns selbst in die Irre: Wir glauben, dass Tiere und Pflanzen stinken und allergieauslösender, synthetischer Raumduft angenehm riecht“, so die Expertin. Zu kleine Harzkügelchen sind ebenfalls ein Merkmal minderwertiger Qualität, denn hierbei handelt es sich um Harze aus den ersten Ernteschnitten. „In den Ursprungsländern wird der erste und zweite Ernteschnitt sogar 
weggeworfen, denn darin sind die heilkräftigen Inhaltsstoffe und ätherischen Öle noch nicht ausreichend eingelagert.“

Heute sieht die einstige Angestellte, deren Aufgabengebiet in der Entwicklung von Führungskräften ihr einst Erfüllung gebracht hat, vieles kritisch: „Das fängt damit an, die Mitarbeiter morgens ein- und abends ausstempeln zu lassen – all diese kleinen Gesten, die letztlich etwas Herabsetzendes haben und den Leuten die Selbstverantwortung nehmen. Man braucht sich also nicht zu wundern, warum sich diese Menschen auch im Privatleben vor Eigenverantwortung scheuen, z.B. bei Kopfschmerzen sofort zum Arzt laufen und die verschriebenen Pillchen nehmen. Ihnen fehlen die Ideen, um mit einfachen und natürlichen Möglichkeiten ihr Wohlbefinden zu steigern.“

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