Bei einem mittleren Abstand von 384.400 Kilometern zwischen Mond und Erde ist das zwar kein Grund zur Sorge – aber wie kommt es überhaupt dazu?

Durch die Gezeiten entsteht Reibung, die dem Erde-Mond-System Energie entzieht. Dadurch verlangsamt sich die Rotation der Erde um ihre eigene Achse allmählich. Der physikalische Effekt der Drehimpulserhaltung besagt allerdings, dass die Energie im System Erde-Mond immer konstant bleiben muss. Dreht sich die Erde langsamer, muss sich der Mond folglich von ihr entfernen, um einen "Ausgleich" zu schaffen.

Das führt übrigens auch dazu, dass die Tage länger werden – allerdings ist der Effekt verschwindend gering: pro Jahrhundert steigt unsere Tageslänge um schlappe 0,002 Sekunden.

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