Und zwar aus dem gleichen Grund wie Menschen und Tiere!

Fieber ist ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem gerade intensiv damit beschäftigt ist, eingedrungene Erreger abzuwehren. Werden Pflanzen nun von feindlichen Mikroben (v.a. Viren) angegriffen, steigt deren Temperatur und sie bekommen Fieber!

Aber wie funktioniert das genau? Pflanzen haben an ihrer Blattunterseite Spaltöffnungen zum Gasaustausch. Über diese Spaltöffnungen wird auch Wasser abgegeben, welches die Pflanze kühlt. Wird die Pflanze nun „krank“ produziert sie mehr von dem Stoff Salicylsäure – allerdings nur in den erkrankten Blättern. Die Salicylsäure sorgt dafür, dass die Spaltöffnungen sich schließen. Dadurch erhitzen sich die Blätter und sterben zusammen mit den Krankheitserregern ab!

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