Die große Anzahl an Zähnen hilft dem Eichhörnchen beim Öffnen der Nüsse. Sein Gebiss dient dabei als Hebel!

Der Unterkiefer ist bei Eichhörnchen sogar geteilt angelegt. Das heißt, dass die unteren Schneidezähne 2 bis 3 mm auseinander bewegt werden können, um die Nuss wie mit einer kleinen Pinzette aus der Schale zu holen!

Hinter den Schneidezähnen klafft durch das Fehlen der Eck- und vorderen Backenzähne eine große Lücke. Da die Zähne beim Eichhörnchen immer wieder nachwachsen, ist ein regelmäßiger Abrieb bei der Nahrungsaufnahme überlebenswichtig.

Auf dem Speiseplan der Hörnchen stehen Fichten- und Kiefersamen, daneben auch Bucheckern, Eicheln, Nüsse und verschiedene Knospen. Darüber hinaus lebt es aber auch räuberisch von Raupen, Insekten, Schnecken sowie Vogeleiern und Küken.

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Frank Hecker

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