Stimmt! Im Gegensatz zum menschlichen Auge, das mit drei Zapfentypen ausgestattet ist, besitzt das Hundeauge nur zwei Zapfentypen. Wegen des fehlenden Zapfens nehmen Hunde Farben jenseits von etwa 480 nm nicht oder nur verändert war, sodass sie v.a. die Farben Violett, Indigo oder Blau sehr gut erkennen können. Je mehr sich die Wellenlängen dem Rotbereich nähern, umso gelblicher erscheinen die Farben dem Hund. Rot erscheint Hunden damit vermutlich als sattes Gelb. Der Mythos, dass Hunde nur schwarz-weiß sehen, hält sich zwar hartnäckig, ist aber falsch.

Übrigens: In der Morgen- oder Abenddämmerung sehen Hunde dank einer reflektierenden Schicht im Auge – der Tapetum ludicum – ganz besonders gut. Und mit einem Gesichtsfeld von bis zu 240 Grad haben sie so gut wie alles um sie herum im Blick; wir Menschen haben hingegen ein Gesichtsfeld von maximal 180 Grad.

Mehr über Hunde im Buch

Hunde

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Kate Kitchenham

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