Der Sternhimmel im Januar 2023

Seit dem 30.10.2022 gilt die Mitteleuropäische Winterzeit (MEZ). Alle Zeitangaben ab diesem Datum folgen der MEZ.

Der winterliche Nachthimmel ist besonders reich an hellen Sternen, die markante Sternbilder bilden. Besonders das Sternbild Orion ist eine auffällige Himmelsmarke und so verwundert es nicht, dass er als Leitsternbild des Winters gilt. Im Januar steht Orion zur Standardbeobachtungszeit (22 Uhr MEZ zur Monatsmitte bei 50° nördlicher Breite/10° östlicher Länge) halbhoch im Süden. Er passiert gerade den Meridian und hat somit seine höchste Stellung am Himmel erreicht. Seine hellen Sterne Beteigeuze, der östliche Schulterstern, und Rigel, der westliche Fußstern, sind auffällig hell und bilden mit ihrer rötlichen bzw. bläulichen Farbe einen schönen Kontrast. Tief im Südosten fällt außerdem Sirius im Sternbild Großer Hund ins Auge. Er ist der hellste Fixstern am Himmel und fällt neben seiner Helligkeit durch seine klare blau-weiße Farbe auf. Etwas über Sirius steht Prokyon und bildet mit seiner gelblichen Färbung einen schönen Kontrast. Er ist der Hauptstern des Kleinen Hundes und sein Name bedeutet so viel wie „Vorhund“, da er bei uns vor Sirius über den Horizont steigt.

Senkrecht über unseren Köpfen, im Zenit, steht Kapella, Hauptstern des Fuhrmanns; südwestlich des Fuhrmanns ist der Stier zu finden. Sein Hauptstern Aldebaran besticht durch seine auffällig orange-gelbe Färbung.

Dem Stier folgt im Tierkreis das Sternbild der Zwillinge, deren hellste Sterne Kastor und Pollux sind. Im Osten schließt sich den Zwillingen der Krebs an, in dem der offene Sternhaufen Krippe (lat.: Praesepe) ein lohnenswertes Beobachtungsobjekt ist.

Zusammen bilden diese sechs Sterne (Kapella, Aldebaran, Rigel, Sirius, Prokyon und Pollux) das Wintersechseck.

Doch auch schon erste Vorboten des Frühlings sind am Himmel zu finden: Im Osten ist gerade schon der Löwe, das Leitsternbild des Frühlings, über den Horizont gestiegen.

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Die Planeten am Nachthimmel im Januar 2023

Seit dem 30.10.2022 gilt die Mitteleuropäische Winterzeit (MEZ). Alle Zeitangaben ab diesem Datum folgen der MEZ.

Der innerste Planet Merkur zeigt sich im letzten Monatsdrittel am Morgenhimmel. Nachdem er am 7. in unterer Konjunktion mit der Sonne steht und sich im Anschluss rückläufig am Himmel bewegt, wird er am 18. stationär und läuft wieder rechtläufig über das Firmament. Ab dem 20. kann man Merkur dann mit etwas Geschick am Morgenhimmel finden: Am 20. steigt er um 6:40 Uhr über den Horizont; Ende Januar unwesentlich früher um 6:37 Uhr.

Venus zeigt sich im ersten Monat des neuen Jahres als Abendstern. Sie geht am 1. um 17:48 Uhr unter, am 15. um 18:30 Uhr und am 31. um 19:21 Uhr.

Mars fällt im Sternbild Stier als helles rotes Licht am Abendhimmel auf. Er beendet am 12. seine Oppositionsperiode und läuft anschließend rechtläufig durch den Tierkreis. Seine Untergänge verfrühen sich von 6:21 Uhr am 1. auf 5:22 Uhr am 15. und 4:29 Uhr am Monatsletzten.

Jupiter, rechtläufig in den Fischen, ist nach wie vor unübersehbar am Westhimmel. Seine Untergänge verfrühen sich von 23:42 Uhr am Monatsersten auf 22:58 Uhr am 15. und 22:11 Uhr am 31.

Ringplanet Saturn zieht sich vom Abendhimmel zurück und wird Ende des Monats unbeobachtbar. Seine Untergänge erfolgen am 1. um 20:05 Uhr, am 15. um 19:18 Uhr und am 31. um 18:25 Uhr.

Uranus wird am 23. im Widder stationär und zieht im Anschluss wieder rechtläufig über den Himmel. Er sinkt am 1. um 3:53 Uhr unter den Horizont, am 15. um 2:57 Uhr und am 31. bereits um 1:54 Uhr.

Der sonnenfernste Planet Neptun kann mit Fernglas oder Teleskop noch am Abendhimmel gefunden werden. Seine Kulminationszeiten verfrühen sich von 17:12 Uhr am Monatsersten auf 16:17 Uhr am 15. und 15:16 Uhr am 31., seine Untergänge entsprechend von 22:55 Uhr auf 22:02 Uhr und 21:01 Uhr.

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