Der Sternhimmel im November 2021

Seit dem 31.10.2020 gilt die Mitteleuropäische Winterzeit (MEZ). Alle Zeitangaben ab diesem Datum folgen der MEZ.

Das Himmels-W der Kassiopeia erreicht gerade seine höchste Stellung am Himmel und durchschreitet den Meridian in oberer Kulmination. Mit ihm prägen die es umgebenden Sternbilder den Herbsthimmel: Andromeda, Pegasus, Perseus und Widder.

Mit Blick gen Osten wird allerdings klar, dass auch der Winter nicht mehr lang auf sich warten lässt. Dort kündigt sich die kalte Jahreszeit bereits durch ihre typischen hellen Sterne an, allen voran Kapella im Fuhrmann, Aldebaran im Stier, Beteigeuze und Rigel im Orion sowie Kastor und Pollux in den Zwillingen. Sirius und Prokyon im Großen bzw. Kleinen Hund sind zur Standardbeobachtungszeit (23 Uhr zu Monatsbeginn, 22 Uhr zur Monatsmitte) noch nicht über den Horizont gestiegen.

Die Sternenkette der Andromeda wandert derzeit ebenfalls durch den Meridian, sodass sich gut die Andromeda-Galaxie beobachten lässt. Etwas südlicher haben nun auch die Fische ihre Höchststellung erreicht; im Südwesten stellt Jupiter derzeit den Wassermann ins Rampenlicht, der sonst eher unscheinbar am Himmel steht.

Tief im Südosten ist bereits das Wintersternbild des Orions aufgegangen. Es ist das Leitsternbild des Winters und kann aufgrund seiner prägnanten Form und den hellen Sternen Beteigeuze und Rigel selbst von ungeübten Beobachtern leicht gefunden werden.

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Die Planeten am Nachthimmel im November 2021

Seit dem 31.10.2020 gilt die Mitteleuropäische Winterzeit (MEZ). Alle Zeitangaben ab diesem Datum folgen der MEZ.

Auch in der ersten Novemberwoche kann Merkur noch am Morgenhimmel gefunden werden. Er geht am 1. um 5:34 Uhr auf und kann bis zum 7. erspäht werden; dann tritt er um 6:03 Uhr über den Horizont.

Venus bleibt Glanzpunkt am abendlichen Südwesthimmel und ihre Untergänge verspäten sich leicht von 18:54 Uhr am Monatsersten auf 19:02 Uhr am 30.

Mars wird noch zu sehr von den Strahlen der Sonne eingenommen, als dass er am Morgenhimmel zu finden wäre. Er bleibt unbeobachtbar.

Gasriese Jupiter, rechtläufig im Steinbock, wird zum Planeten des Abendhimmels. Seine Untergänge verfrühen sich deutlich von 0:09 Uhr am 1., 23:16 Uhr am 15. und 22:27 Uhr am Monatsletzten.

Auch die Sichtbarkeitsdauer von Saturn nimmt deutlich ab, da sich seine Untergänge verfrühen: Am Monatsanfang sinkt er um 22:40 Uhr unter den Horizont, am 15. um 21:48 Uhr und am 30. bereits um 20:55 Uhr.

Uranus steht in der Nacht vom 4. auf den 5. in Opposition, sodass er gut mit einem Fernglas oder Teleskop beobachtet werden kann. Am Tag der Opposition kulminiert der grünliche Planet genau um Mitternacht und geht um 7:19 Uhr unter. Bis zum 30. verfrühen sich diese Zeiten, sodass er am Monatsende am 22:18 Uhr kulminiert und um 5:39 Uhr unter den Horizont sinkt.

Neptun bremst seine rückläufige Bewegung im Wassermann ab und kann mit lichtstarker Optik am Abendhimmel gefunden werden. Am 1. kulminiert er um 21:02 Uhr, am 30. bereits um 19:07 Uhr. Seine Untergänge verfrühen sich entsprechend von 2:46 Uhr auf 0:51 Uhr.

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