Der Sternenhimmel im März 2019

Langsam aber sicher verlassen Orion & Co. die winterliche Himmelsbühne: Gemeinsam mit dem Stier steht der Himmelsjäger inzwischen im Westen kurz vor dem Untergang. Etwas höher finden sich noch die Zwillinge mit Kastor und Pollux sowie der Fuhrmann mit Kapella.

Hoch im Nordosten dient der Große Wagen als Aufsuchhilfe für den Polarstern, während die ebenfalls zirkumpolare Kassiopeia (auch Himmels-W) herabgesunken ist. Der Krebs, der derzeit den Meridian überschreitet, kann trotz seiner Unauffälligkeit gut mit einem Fernglas gefunden werden – ebenso der im Krebs angesiedelte offene Sternhaufen Praesepe (lat. Krippe).

Der Ekliptik folgend ist weiterhin der Löwe mit seinem hellen Hauptstern Regulus gut am Himmel auszumachen; im Südosten zeigt sich sogar schon die Jungfrau mit ihrem Hauptstern Spica. Dieser ist jedoch noch so horizontnah, dass er nur für geübte Beobachter zu erkennen ist. Arktur, Hauptstern des Bootes (lat. Rinderhirten), fällt tief im Osten durch seine rötliche Färbung auf.

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Die Planeten am Nachthimmel im März 2019

Der scheue Merkur brillierte im vergangenen Monat am Abendhimmel und beendet nun seine Abendsichtbarkeit. Während er anfangs noch kurz nach 19 Uhr am Westhorizont zu sehen ist, verfrüht sich sein Untergang im Laufe des Monats zunehmend und seine Helligkeit nimmt deutlich ab, bis er am 15. schließlich in unterer Konjunktion zur Sonne steht. Ebenfalls in unterer Konjunktion steht Merkur übrigens am 11. November; dann ist er als schwarzes Pünktchen vor der Sonne (Merkurtransit) zu sehen.

Der derzeitige Morgenstern Venus wird zunehmend unauffällig. Am 3. gegen 6 Uhr bekommt sie, zusammen mit Saturn und Jupiter über dem Osthorizont, Besuch von der schmalen Sichel des abnehmenden Mondes. Sie wechselt am 24. in den Wassermann.

Mars ist noch immer in der ersten Nachthälfte, nach Einbruch der Dunkelheit, im Westen zu sehen. am 23. tritt er vom Widder in den Stier über und durchschreitet am 30. das „Goldene Tor der Ekliptik“ zwischen Plejaden und Hyaden.

Auch Jupiter zeigt sich in der ersten Nachthälfte und bremst seine Bewegung merklich ab, seine Laufrichtung kehrt er jedoch erst Anfang April um.

Saturn zeigt sich am Morgenhimmel ab 4:52 Uhr am Monatsersten (3:01 Uhr am Monatsletzten) und steigert seine Helligkeit leicht.

Uranus, rechtläufig im Widder, steht kurz vor der Konjunktion mit der Sonne und verkürzt daher deutlich seine Sichtbarkeitsdauer.

Neptun kommt im Wassermann am 7. in Konjunktion mit der Sonne und bleibt unbeobachtbar.

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