Die ideale – Lese-Ecke

"Lesen heißt durch fremde Hand träumen." so der portugiesische Lyriker Fernando Pessoa. Für schöne Träume braucht es ein bequemes Lager. Damit Ihre Kinder von Anfang an gern mit Büchern träumt, richten Sie im Wohn- oder Kinderzimmer eine Leseecke ein. Mit einfachen Mitteln (und vielen Büchern) entsteht ein Ort, von dem Ihre Kinder gar nicht mehr weg wollen.

Gemütlichkeit

Haben Sie auch nächtelang im Bett gelesen, die Decke über dem Kopf und eine Taschenlampe in der Hand? Damit wissen Sie schon alles, was die perfekte Leseecke ausmacht: Weich und kuschelig muss sie sein.

Die eigene Leseecke braucht zunächst eine weiche Grundlage. Es muss kein Stuhl oder Sessel sein. Ein Teppich oder eine Matratze auf dem Boden sind genauso bequem, ebenso wie große Kissen. Wählen Sie beim Einrichten die Lieblingsfarben Ihres Kindes. Die Farben signalisieren Ihrem Kind, dass es ihr Ort ist.

Kissen sind nicht nur eine großartige Grundlage, sie werten die Leseecke im Kinderzimmer weiter auf. Mit unterschiedlichen Größen und Füllmaterialien kann ihr Kind seine Leseecke nach aktuellen Bedürnissen gestalten. Es kann nach Herzenslust in einem weichen Kissen versinken und schmökern oder sich auf ein festes Kissen aufstützen, während es die Bilder in seinem Buch betrachtet.

Decken sind vielseitig einsetzbar und ebenso unverzichtbar in der idealen Bücherstube. Wenn Ihr Kind auf einer flauschigen Decke liegt, stellt sich schnell das Gefühl einer Wiese ein, perfekt zum Träumen. Es kann sich darin einwickeln, wenn es Lese-Abenteuer im Schnee besteht. Eine Decke wird gerollt oder gefaltet zu einem zusätzlichen Kissen, sie vergrößert die Leseecke bei Bedarf und hat eine weiter grandiose Eigenschaft.

Licht und Schatten

Mit einer Decke wird die Leseecke im Kinderzimmer ruckzuck zur Höhle. Das Lesen unter der Bettdecke ist auch heute ein großer Spaß. Nirgendwo gibt es mehr Geborgenheit als in einer Höhle. Auch in der Leseecke macht es Spaß, unter der Decke zu sitzen. Oder Sie funktionieren mit Ihrem Kind eine Decke gleich zum Baldachin um. So wird die Leseecke zur dauerhaften Lesehöhle.

In einer Lesehöhle ist es natürlich dunkel. Das Lesen bei schlechten Lichtverhältnissen schadet dem Auge zwar nicht, aber die Muskeln im Auge ermüden schneller. Die Folge: Augenbrennen und verschwommenes Sehen. Das legt sich nach ein paar Stunden Schlaf zwar, angenehm ist es aber nicht. Richten Sie neben dem Schatten der Höhle auch das passende Licht im Kinderzimmer ein.

Licht ist ein vorzügliches Gestaltungsmittel: Statt einer Lesehöhle holen Sie mit einem LED-Netz den Sternenhimmel ins Kinderzimmer. Lichterketten und Lichtschläuche sorgen für ein angenehmes Dämmerlicht, sobald das Tageslicht aus dem Kinderzimmer weicht. Damit hat die Leseecke ein verlockendes Grundleuchten. Mit einer schwenkbaren Leseleuchte strahlt dann nur das Buch und lädt ein, darin zu blättern.

Ablenkungsfrei und einladend

Wenn sie diesen Wohlfühlort im Wohnzimmer einrichten, sollten Fernseher und Computer außer Blickweite oder abgeschaltet sein. In eine Leseecke gehören nur Bücher – davon natürlich umso mehr. Zusätzlich hilft die Regel, dass Smartphones und Tablets draußen bleiben, auch von Erwachsenen. So leben Sie Ihrem Kind vor, dass Bücher es wert sind, sich ganz auf sie zu konzentrieren und motivieren zum Lesen üben.

Die Leseecke ist natürlich kein Ort exklusiv für Ihre Kinder. Zum Lesen lernen ist es sogar sinnvoll, wenn Sie Bücher gemeinsam mit Ihren Kindern lesen. Außerdem ist Vorlesezeit Qualitätszeit für Ihre Kinder wie für Sie. Wer kann bei einem so gemütlich eingerichteten Ort mit Decken, Kissen und gemütlichem Licht widerstehen? Suchen Sie sich hier das passende Buch aus und dann ab zu Ihrem Kind in die Leseecke.

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