Cover: Changers - Band 1, Drew, 9783440143629

Changers - Band 1, Drew

laminierter Pappband, 352 Seiten
ab 14 Jahren
  sofort lieferbar
16,99 €
inkl. MwSt , zzgl. Versand
  • Beschreibung
  • Autor
  • Meinungen und Aktuelles
> Changers: ein Mensch – vier Persönlichkeiten.
> Das Thema Identität als vierteiliger Pageturner.
> Vielschichtig und überraschend – ein außergewöhnlicher Lesestoff.
Am ersten Highschooltag erwacht der 14-jährige Ethan plötzlich als junges blondes Mädchen. Seine Eltern erklären ihm, dass er ein „Changer“ ist. Wie sein Vater gehört er einer Gruppe von Menschen an, die sich während ihrer Schulzeit viermal in eine andere Person – Junge oder Mädchen – verwandeln, bevor sie eine feste Identität wählen.

Seine erste Identität als „Drew“ ist für Ethan nicht leicht: Sie muss sich mit den Regeln der Changers vertraut machen, verliebt sich und muss für diese Liebe kämpfen. Was werden die Gegner der Changers unternehmen? Und ist die Organisation, die sie unterstützt, wirklich so gut? Die wichtigste Frage aber lautet: Wer wird „Drew“ am Ende sein?

Übersetzt von: Manuela Knetsch

Produktdetails

Alter: ab 14 Jahren
352 Seiten
laminierter Pappband
220 x 162 mm (LxB)
1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-440-14362-9
Art.-Nr.: 14362
  Pressetext

T Cooper

T Cooper und Allison Glock-Cooper sind Autoren und Journalisten. Sie haben insgesamt sieben Bücher publiziert, zwei Kinder erzogen und sechs Hunde gerettet. Die Changers-Reihe ist ihre erste Zusammenarbeit im Printbereich. Sie leben in New York (USA).
  Mehr zum Autor

Allison Glock-Cooper

T Cooper und Allison Glock-Cooper sind Autoren und Journalisten. Sie haben insgesamt sieben Bücher publiziert, zwei Kinder erzogen und sechs Hunde gerettet. Die Changers-Reihe ist ihre erste Zusammenarbeit im Printbereich. Sie leben in New York (USA).
  Mehr zum Autor

Aktuelles

Interview

05.02.2015
Lesen Sie ein Interview mit den Autoren T Cooper und Allison Glock-Cooper der vielschichtigen Reihe "Changers".
  Mehr Infos

Meinungen

Marysol Fuega am 11.10.2015
Die Idee hinter der Geschichte, dass jeder Mensch sich ständig verändert finde ich auf jeden Fall sehr interessant, ebenso wie der moralische Fingerzeig darauf, wie unterschiedlich wir Menschen wahrnehmen, nur auf Grund ihres Äußerlichen. Anhand von Ethan, der vier Mal sein Äußerliches wechselt, wird das sehr schön deutlich, erlebt er die Welt als Mädchen doch ganz anders. Dieses Buch ist ein tolles Buch für Jugendliche, da es alltägliche Probleme, Vorurteile, Pubertät und Mobbing thematisiert. In diesem ersten Band geht es vor allem darum, wie anders man wahrgenommen und behandelt wird, wenn man ein Mädchen und kein Junge ist. Das bringt viele Vorteile mit sich, aber auch einige Nachteile, die Ethan nach und nach erfährt. Besonders für mich als Mädchen ist es einfach nur lustig, ihn dabei zu "beobachten", mit seiner neuen Identität zu hadern, ganz besonders damit, ein Mädchen zu sein :D Trotz der ernsten Themen ist das Buch leicht zu lesen, locker geschrieben und auch immer wieder voller Humor und Situationskomik! Ihr merkt, konkrete Kritik habe ich nicht, aber so richtig begeistern konnte mich das Buch leider nicht. Es war ein kurzweiliger Lesespaß mit einer genialen Idee und einer wichtigen Botschaft - mehr aber auch leider nicht! Fazit: [4/5] Klasse Idee und gute Umsetzung, aber irgendwas hat mir trotzdem gefehlt…
Katharina am 09.04.2015
Gute Unterhaltung mit interessanter Idee! 4 Sterne Von der Leseprobe war ich so begeistert, ich musste dieses Buch einfach lesen. Und es hat mich wirklich gut unterhalten. Der 15-jährige Ethan wacht an seinem ersten Highschool Tag als Drew auf und muss nun ein Jahr lang als Mädchen überstehen, bevor er erneut den Körper wechselt. Wie man sich nur unschwer vorstellen kann, stößt er bzw. sie dabei auf gewisse Schwierigkeiten. Schließlich ticken Mädchen ganz anders als Jungen, vor allem in der Pubertät. Durch den lockeren und witzigen Schreibstil der Autoren und Drews selbstironischen Humor, wird dieses Jahr für die Leser zu einem höchst unterhaltsamen Vergnügen. Drew hat zwar Probleme sich an den neuen Körper und vor allem das neue Geschlecht zu gewöhnen, aber in einem Maße, dass es einem als Leser nicht zuviel wird und man genervt denkt „Nicht die Leier schon wieder“. Die Protagonistin wird einem dank des ihr eigenen Witzes schnell sympathisch, genau wie andere Charaktere, wie z.B. ihre beste Freundin Audrey. Natürlich eckt Drew mit der Organisation der, sogenannten Changer, an, schließlich braucht die Geschichte ja über die geplanten vier Bände eine Handlung. Allerdings erfährt man bezüglich dieses Punktes ziemlich wenig im ersten Buch. Die Erklärungen kommen in diesem Aspekt eindeutig zu kurz. Weder der Rat selbst, noch die abgespaltenen Changers, die gegen den Rat sind, oder die „normal-menschliche“ Gegenbewegung werden in meinen Augen ausreichend erklärt oder auch von Drew hinterfragt. Hier bleibt für die Folgebände noch viel Luft nach oben. Das ist allerdings auch mein einziger Kritikpunkt und ich werde mich wohl einfach bis zum nächsten Band begnügen müssen, den ich auf jeden Fall auch wieder lesen werde. Denn auch wenn man von der Handlung her nicht sagen, dass es zu den besten Büchern gehört, die ich je gelesen habe, fand ich den Stil des Autorenduos doch so gelungen und unterhaltend, dass das Buch schnell ausgelesen war. Alles in allem also eine kurzweilige Geschichte, der noch etwas der Tiefgang fehlt, die aber gut amüsiert.
SLovesBooks am 08.04.2015
Meine Meinung: Dieses Buch ist ein sehr innovatives Jugendbuch. Es beinhaltet eine neue und abwechslungsreiche Idee. Die Umsetzung ist sehr erfrischend und humorvoll. Die Storyline ist schön ausgewogen. Es wird noch Luft nach oben gelassen, die sicherlich in den Folgebänden weiter ausgearbeitet wird. Man merkt, dass dieser Band schon auf ein gewisses Ereignis hinstrebt. Somit gibt es noch viel Potential. Für einen Auftakt kann man sich allerdings nicht beschweren. Die Geschichte ist sehr interessant. Mir hat es gut gefallen in die geheime Subkultur der Changers einzutauchen. Sprachlich ist es wirklich flott zu lesen. Es ist in einer einem Jugendbuch entsprechenden Sprache verfasst. Außerdem ist es wirklich witzig zu lesen. Der innere Monolog des Protagonisten ist stellenweise so humorvoll, dass man aus dem Lachen nicht mehr herauskommt. Gelungen waren die Betrachtungen über das Leben eines Mädchens von dem Standpunkt eines Jungen. Da fallen dem Leser erst einmal die verschiedensten Dinge auf, die man eigentlich in seinem Geschlecht für selbstverständlich hält. Interessant war auch mitzuerleben, wie sich die zunächst als männliche Person wahrgenommene Figur im Laufe des Buches auch bemerkbar weiblicher gestaltet. Die Charaktere gefallen mir sehr gut. Drews Gedanken und Gefühle werden in einer realistischen Art und Weise dargestellt. Er/Sie ist mir gegenüber sehr sympathisch. Auch die Nebenfiguren sind interessant. Ich würde gerne in den Folgebänden noch mehr über sie erfahren. Es ist insgesamt ein guter Auftakt dieser Jugendbuchreihe. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzungen, denn diese werde ich auf jeden Fall lesen.
Anja am 02.04.2015
der steinige Weg von Ethan zu Drew – toller Reihenauftakt An seinem ersten Highschooltag wacht der 14-jährige Ethan als Mädchen auf. Seine Eltern erklären dem verstörten Teenager, dass er ein Changer ist und in den folgenden Jahren insgesamt 4 Identitäten durchlaufen wird. Jeweils ein Jahr lang wird er ein anderer Mensch sein. Danach muss er sich für eine feste Identität entscheiden. Nur eins, das wird er nie wieder sein: Ethan. Und so muss sich der Teenager seinem Schicksal fügen und versuchen, dieses neue Leben mit all seinen Regeln zu meistern. Eines morgens aufzuwachen und jemand anderes zu sein – und dann auch noch im Körper des anderen Geschlechts zu stecken, das ist schwer vorstellbar. Für Ethan wird es Realität. Nach einem kurzen Prolog werden die Ereignisse tagebuchartig in der Ich-Perspektive geschildert. Dadurch kann man als Leser direkt miterleben, was im Kopf des Teenagers vor sich geht, vor welche Schwierigkeiten er gestellt wird und wie seine Gefühle Achterbahn fahren. Nachdem die Erlebnisse der ersten Tage relativ lückenlos geschildert werden, werden die zeitlichen Lücken im Verlauf des Buches immer größer. Ein komplettes Jahr begleitet der Leser Drew. Der nächste Band der vierteiligen Serie wird dann die zweite Identität umfassen. Die Geschichte ist von Beginn an sehr interessant. Wie meistert der verwandelte Teenager die Schwierigkeiten? Vor welche Herausforderungen wird er gestellt? Wie schnell passt er sich an oder versucht er gar, sich gegen die engen Regeln der Changers zu wehren? Dabei werden mit Fortschreiten der Handlung allerlei Fragen aufgeworfen. Drew erhält einen Coach, der sie in allen Lebenslagen beraten soll und es gibt ausführliche schriftliche Regeln, die häppchenweise in der Handlung erläutert werden. Doch viele Hintergründe über die Changers und ihre Absichten bleiben bis zum Schluss noch unklar – was prinzipiell nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt, dass Ethan noch drei weitere Jahre hat, um alle Aspekte des Changer-Lebens kennenzulernen, die Lektüre aber auch ein wenig schwierig macht, wenn man komplett im Dunkeln tappt. Denn es wird auch nicht immer ganz deutlich, ob Drew sich für manche Dinge einfach nicht interessiert oder ob Antworten aufgrund der großen Sprünge in den Tagebucheintragungen vorerst quasi bewusst „fehlen“. Wie man merkt, kann ich mich nicht ganz entscheiden, ob ich über Drew oder Ethan schreibe. Man erlebt ihn auf den ersten Seiten als Jungen und auch danach erinnert er sich regelmäßig an sein früheres Leben, geht Mädchenprobleme aus Jungensicht an oder schildert typische Geschlechterstereotype, die ihm auffallen. Obwohl ich im späteren Verlauf der Handlung beim Lesen das Mädchen vor Augen hatte, fiel es mir dennoch schwer, den Jungen – der er nie mehr sein wird – komplett auszublenden. Unabhängig davon war mit der Protagonist schnell sympathisch. Drew wird vor verschiedene Schwierigkeiten gestellt, von denen sie viele mutig und uneigennützig meistert. An manchen Stellen ist sie aber auch naiv und ihr fehlt die nötige Weitsicht – halt ein 14-jähriges Kind, noch in der Entwicklung, clever aber nicht übermächtig. Da Ethan/ Drew die Geschichte erzählt, ist die Sprache entsprechend jugendlich. Der Text ist flüssig zu lesen und enthält, wenn Drew etwas besonders aufgefallen ist, ausreichend detaillierte Beschreibungen bestimmter Personen oder Orte. Eine gute Portion Sarkasmus sorgt regelmäßig für witzige Momente, aber auch emotionale Passagen hält das Buch bereit. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, der einige Begriffe der Changers-Gemeinschaft erklärt. Ich habe diesen allerdings erst nach dem Lesen gefunden und letztlich fand ich dort Erklärungen, die ich mir während des Lesens bereits so erschlossen hatte. Interessanter Reihenauftakt, in dem es vor allem um die Entwicklung von Ethan/ Drew geht. Bezüglich der Changers bleiben noch sehr viele Fragen offen. Obwohl das Buch keine Spannung im klassischen Sinne bietet, fand ich die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig. Die Neugier, wie es dem Teenager mit seiner zweiten Identität ergeht, ist auf jeden Fall geweckt.
Bücherstöberecke am 01.04.2015
„Aus vielen wird eins!“ Wie alt bist du? Älter als 14? Wenn ja, dann kannst du mit Sicherheit sagen, dass du kein Changer bist! Wenn nicht, dann… Tja, dann ist es durchaus möglich, dass du dich vollkommen veränderst. Ethan Miller ist ein Changer. Bis zu seinem ersten High School Jahr wusste er davon allerdings nichts. Doch als er an diesem Morgen aufsteht, entdeckt er in seinem Zimmer ein Mädchen. Schon bald registriert er, das bin ich! Bis zum Ende seiner High School Zeit wird Ethan sich jedes Jahr in eine andere Person verwandeln, dann muss er wählen, in welchem Körper er den Rest seines Lebens verbringen möchte. Die Changer haben es sich zum höchsten Ziel gesetzt, die Welt zu verbessern. Doch wie soll man damit umgehen, plötzlich ein anderer zu sein. Was wollen die Changer wirklich? Und was, wenn man das alles gar nicht will? „Changers – Drew“ klang für mich inhaltlich so interessant, dass ich mich schnell bei LovelyBooks für eine Lesechallenge bewarb. Zum ersten Mal hatte ich Glück und war nun sehr aufgeregt. Als das Buch ankam, war ich erneut beeindruckt von dem Cover. Es ist zwar sehr schlicht gehalten, was einige andere Leser bemängelt haben, aber gerade das hat mich fasziniert. Wie die verschiedenen Kopfformen miteinander verschmelzen – ganz nach dem Changers Motto: „Aus vielen wird eins!“ Das Buch liest sich auch wirklich sehr gut. Der Schreibstil ist recht jugendlich, aber man stolpert nicht über typische Jugendwörter. Zu viel Jugendsprache stört mich sonst ja, aber hier sind es immer nur ein paar Einstreuungen, über die man einfach hinwegsehen kann. Die Ausarbeitung des Themas ist in vielen Bereichen leider nicht so gut gelungen. Klar zu sagen ist, dass es um die Persönlichkeitsfindung in den Teenagerjahren geht. Die Gefühlswelt von Drew ist auch wirklich sehr gut beleuchtet. Leider aber das Drumherum nicht. Viele Fragen tauchen auf, die in diesem Band jedenfalls, nicht beantwortet werden. Die Geschichte geht wenig in die Tiefe, weil dem Leser einfach viele Geschehnisse rund um die Changer vorenthalten bleiben und Drew oder die anderen Jugendlichen nicht einmal nachfragen. Dadurch ist das Ganze eher etwas für nebenbei. Man erhält einfach zu wenig Informationen. Alles rund um die Changer bleibt einfach noch sehr vage. Ich hätte mir ein paar mehr Einblicke gewünscht und mehr Fragen von Drew an die Eltern oder auch an ihren Advokaten. Schließlich sind die dafür da! Es ist nichts allzu anspruchsvolles, dennoch auch lustig und unterhaltsam, da Ethan sich ja in ein Mädchen verwandelt. Drew bzw. Ethan wird dadurch auch mit natürlichen Problemen einer Frau konfrontiert wie bspw. mit der Periode. Ethan hat sich über so etwas vorher nie Gedanken gemacht. Schön zu sehen, ist die generelle Entwicklung die Drew durchläuft. Fühlt sie sich zu Beginn der Geschichte noch sehr wie Ethan, freundet sie sich mehr und mehr mit dem Gedanken an ein Mädchen zu sein. Auch wenn mich das Buch nicht zu 100 % überzeugt hat, bin ich ja ein sehr neugieriger Mensch und möchte deshalb auch dringend wissen, was genau es nun mit den Changern auf sich hat und wie die vermeintliche Freundschaft zwischen Drew und Chase weitergeht, wenn die beiden nun wieder ihren Körper wechseln. Auch was mit Audrey, Drews bester Freundin geschieht, spukt mir nun im Kopf herum. Man hat einfach das Bedürfnis weiterzulesen, da so viele offene Fragen bleiben. Als wer wird Drew wohl als nächstes aufwachen?
Dorolino am 31.03.2015
Die Geschichte beginnt als der 14 Jährige Ethan an dem Morgen seines ersten Highschooltages in einem anderen Körper aufwacht. In dem Körper eines Mädchens. Seine Eltern erzählen ihm, dass er ein sogenannter Changer ist, der sich während der gesamten Highschoolzeit 4 Mal in einen anderen Jugendlichen verwandeln wird, bis er sich letztendlich für eine Identität entscheiden muss. Der Inhalt hört sich schon mal vielversprechend an und ich hab mich von Anfang bis Ende gut unterhalten gefühlt. Der Schreibstil ist sehr einfach zu lesen und bedient sich der Jugendsprache. Auf der einen Seite erzählt das Buch die Geschichte der Jugendlichen in der Highschool, die mitten in der Pubertät stecken und mit der Selbstfindung und dem Alltag kämpfen. Auf der anderen Seite ist aber noch die Geschichte mit dem Verwandlungen und ihnen Hintergründen. Dieser Mix hat mir gut gefallen und macht das Buch zu einem kurzweiligen Lesevergnügen, auch wenn einiges sehr überspitzt beschrieben wurde. Was ich schade fand war, dass mich die Geschichte nicht überraschen konnte. Ich fand alles sehr vorhersehbar und ich war dadurch am Ende etwas enttäuscht. Eine unerwartete Wendung, die mich umhaut blieb leider aus. Den Charakter Drew mochte ich allerdings sehr und ich konnte ihr nachempfinden und auch ihr Verhalten nachvollziehen. Auf alle Fälle werde ich die Folgebände lesen und freue mich auch schon drauf. Fazit: Wer eine kurzweilige, peppige und verrückte Geschichte sucht, die allerdings wenig Tiefgang hat, aber dennoch sehr unterhaltsam ist, sollte sich Changers - Drew auf alle Fälle vornehmen. 3,5 Sterne von mir.
Leelou Papillon am 27.03.2015
»Drew« ist der Auftakt der Tetralogie »Changers« von den Autoren T Cooper & Allison Glock-Cooper. In dieser Serie beschäftigt sich das Autoren-Duo mit dem Thema Identität bzw. Selbstfindung. Allerdings auf eine ganz außergewöhnliche Weise. Der 14-Jährige Ethan ist mit seinen Eltern erst kürzlich nach Tennessee umgezogen und sein erstes Jahr an der Highschool beginnt. Das sollte schon aufregend genug sein – neue Umgebung, neue Schule, neue Lehrer & Mitschüler. Doch plötzlich erwacht er an seinem ersten Schultag als junges blondes Mädchen und versteht die Welt nicht mehr. Seine Eltern hingegen sind ganz aus dem Häuschen und erklären ihm, dass er ein Changer ist. Wie sein Vater gehört er einer alten Menschenart an, die sich während ihrer Schulzeit viermal in eine andere Person – Junge oder Mädchen – verwandeln, bevor sie eine feste Identität wählen. Auch wenn Ethan schon nach 17 Seiten seine weibliche Identität »Drew Staifer« annimmt, steckt er anfangs noch in ihr. Dies merkt man insbesondere an den Gedankengängen, die seine Schwierigkeiten mit der neuen »V« (eine der vier Changer-Versionen) perfekt widerspiegeln. Durch seine sympathische, liebenswerte und trockene Art brachte er mich ziemlich oft zum Schmunzeln. Besonders in den Momenten, wenn er sich mit typischen Mädchenproblemen herumschlagen musste und die Erkenntnis erlangte, dass auf der Damentoilette die wichtigsten Informationen ausgetauscht werden. Ja, es gibt auch Klischees, die sich bewahrheiten. Klischeehaft sind auch manche Figuren in dieser Geschichte. Zum Beispiel die Oberzicke, die mit ihrer Gefolgschaft auf den Schwächeren rumhackt; der Proll, der sich für unwiderstehlich hält und das einfühlsame Mädchen, das zur besten Freundin wird. Nichtsdestotrotz sind diese Persönlichkeiten fabelhaft gelungen und nicht wegzudenken. Neben den Themen Freundschaft, Zickenkrieg, erste Liebe spielt aber auch die Konfrontation mit dem »Rat der Changers« eine Rolle. Denn diese Behörde erinnert stark an eine Sekte. Sie stellen strenge Regeln auf, die in einer Changer-Bibel niedergelegt sind und eingehalten werden müssen. Allerdings werden die meisten Hintergrundinformationen zu den Changers nur oberflächlich angeschnitten und bleiben im Verborgenen. Was einerseits schade ist, aber andererseits für die Aufrechterhaltung des Spannungsbogens beiträgt. Trotz der unzureichenden Informationen, die sicherlich beabsichtigt sind, ist die Geschichte unterhaltsam und wird keineswegs langweilig. Auch der jugendlich-frische und freche Erzählstil trägt dazu bei. Im Anhang gibt es auch noch ein Glossar, in dem alle relevanten Begriffe rund um die Changers erklärt werden. Fazit: Ein fantastisches Jugendbuch über das Thema Selbstfindung in einer außergewöhnlichen, humorvollen und charmanten Umsetzung. Diesen unterhaltsamen Roman kann ich alt Alt und Jung empfehlen. Ich selbst freue mich schon auf den zweiten Band!
thora am 22.03.2015
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist dem Lesealter angepasst. Die Charaktere sind sehr toll eingearbeitet worden. Die Wandlung der Persönlichkeit wurde sehr toll gemacht. Zuerst war die Jungendenkweise vorrangig und wurde im Laufe von der Geschichte immer mehr von der Mädchendenkweise abgelöst. Dieser Übergang war relativ schleichend. Mir hat auch sehr gut gefallen wie auf die typischen Probleme von Teenies eingegangen wurde. Die Handlung spielt in den USA was sehr deutlich spürbar war. Mir hat auch die Freundschaft zwischen den beiden Mädels sehr gut gefallen. Der Übergriff war für mich ein wenig heftig für das Lesealter. Mir hat der Unterbruch der Handlung und der massive Zeitsprung in der Mitte des Buches nicht sehr gut gefallen. Ich wurde da komplett aus dem Lesefluss gerissen. Ich kann dieses Buch wirklich mit gutem Gewissen an meine Kinder weitergeben. Ich vergebe 4 Sterne.
Im Nachrichtentext sind keine HTML-Formatierungen und URLs erlaubt.
Die Leserstimme wird nach Prüfung durch den Verlag hier veröffentlicht.

Unsere Empfehlungen für Sie